Endokrinologische Diagnostik

Zusätzlich zur Bestimmung der Hormone aus dem Serum bieten wir auch die Analyse aus Speichel an (Cortisol, DHEA, Geschlechtshormone). Entsprechende Musterbefunde können angefordert werden.

Rechenwerte, z.B. bioverfügbares und freies Testosteron (aus Testosteron und SHBG) sowie erklärende Interpretationen ergänzen unsere Laborbefunde.

Laborinformationen finden Sie nicht nur zu Einzelparametern, sondern auch zu übergeordneten diagnostischen Themen wie Osteoporose, Kardiovaskuläres Risiko, Haarausfall etc.

 

Fachinformationen


                                                                                                                                                                                  

Anleitung zum Sammeln von Speichelproben

PDF, 464 KB


 

Haarausfall (Alopezie)

Den Verlust von mehr als 100 Haaren täglich bezeichnet man als klinisch manifesten Haarausfall. Manigfaltige Befallsmuster mit verschiedensten Ursachen erschweren die Diagnostik. Mit Hilfe einiger Laboruntersuchungen findet sich der Weg zur richtigen Diagnose.

PDF, 38 KB


 

Bioaktives Testosteron (BAT) und freies Testosteron (berechnet)

Bioverfügbares und freies Testosteron können wir aus den Messwerten von SHBG und Gesamttestosteron berechnen – ein kostenfreier Service für Ihre Praxis.

PDF, 103 KB


 

Intaktes Proinsulin

Früher Hinweis auf einen zukünftigen Typ 2-Diabetes (Insulinresistenz, Prädiabetes) Makro- und kardiovaskulärer Risikofaktor

PDF, 71 KB


 

Diabetes mellitus und Labordiagnostik

Das Lebenszeitrisiko für das Auftreten eines Diabetes mellitus in Deutschland steigt. Laboruntersuchungen ermöglichen bei gezielter Anforderung die frühzeitige Erkennung (Prädiabetes, Insulinresistenz), die richtige therapeutische Einstellung und das Erkennen von Begleiterkrankungen (Lipidstoffwechsel, Niere).

PDF, 591 KB


 

Schilddrüsendiagnostik

Die Empfehlungen der Sektion Schilddrüse der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie zum diagnostischen Vorgehen bei den verschiedenen klinischen Fragestellungen und internationalen Standards begrenzen sich auf die Bestimmung des TSH bei V. a. Schilddrüsenerkrankung ohne schwere allgemeine Störungen. Je nach Resultat sind dann ggf. weitere Parameter erforderlich.

PDF, 31 KB


 

Oraler Glukosetoleranztest (oGTT) und Glukose-Screening (GCT)

Die Entwicklung eines Typ 2-Diabetes wird im oralen Glukosetoleranztest früher evident als anhand des Nüchternglukosewertes. Die Kombination mit Proinsulin intakt erfasst die ß-Zelldysfunktion (Insulinresistenz)

PDF, 45 KB


 

Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)

30 bis 40 Prozent der Frauen mit PCOS haben eine gestörte Glukosetoleranz und 10 Prozent entwickeln einen Typ II Diabetes bis zu ihrem 40. Lebensjahr. Häufig besteht eine Assoziation zum metabolischen Syndrom (ca. ein Drittel aller PCOS Patientinnen im Alter von 30 Jahren) und daraus resultierend ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.

PDF, 106 KB


 

Adiponectin: ein neuer Schutzfaktor aus dem Fettgewebe

Frühzeitige Risiko-Erkennung für Arteriosklerose und Typ-2-Diabetes

PDF, 990 KB



Hochsensitive Bestimmung des Procalcitonin –zur Reduzierung des Antibiotika-Verbrauchs- seit Oktober 2009 aufgenommen in die S3-Leitlinie (AWMF)!

Der Entzündungsparameter PCT (Procalcitonin) ist in die neue S3-Leitlinie zur Epidemiologie, Di-agnostik, antimikrobieller Therapie und dem Management erwachsener Patienten mit ambulant erworbenen tiefen Atemwegsinfektionen sowie Pneumonie aufgenommen worden. Der Biomarker eignet sich für eine verbesserte Steuerung der Antibiotikatherapie und hilft, unnötige Antibiotikaga-ben und die damit einhergehenden bakteriellen Resistenzen zu vermeiden.

PDF, 86 KB


 

Vitamin D

Vitamin D-Mangel (25-OH-Vitamin D) ist die häufigste Hypovitaminose in Mitteleuropa: über 50 Prozent der 50jährigen sind betroffen ausgehend von einer wünschenswerten 25-OH-Vitamin D-Konzentration von 30 bis 60 ng/ml.

PDF, 118 KB


 

Pro-Gastrin-Releasing Peptide (ProGRP)

Die gemeinsame Bestimmung von NSE und ProGRP führt zu einer Steigerung der Sensitivität von 45 Prozent auf 62 Prozent.

PDF, 113 KB


 

Sekundäre / endokrine Hypertonie - Abklärung

12 Prozent aller Hypertonie-Formen sind durch Erkrankungen der Nebenniere bedingt, unter den therapieresistenten sogar 30 Prozent!

PDF, 119 KB


 

Metanephrine/Plasma - Hypertonie-Abklärung

Plasma-Metanephrine sind für die Diagnostik und für den Ausschluss eines Phäochromozytoms am besten geeignet

PDF, 113 KB


 

Saure Prostataphosphatase (SPP)

Die Saure Prostataphosphatase (SPP) ist als Prostata-Tumormarker vom sensitiveren PSA abgelöst worden.
Jetzige Bedeutung: Indikator für eine mögliche Mikro- oder MinimetastasierungPrognosefaktor für einen möglichen Wiederanstieg des PSA nach lokaler Therapie.

PDF, 92 KB


 

Anti-Müller-Hormon (anti-Mullerian-hormone, AMH) der Marker für die ovarielle Reserve

AMH oder MIS (Mullerian Inhibitin Substance), ein Glycoprotein, wird bei Frauen in den Granulosa-Zellen des Ovars produziert. Die höchsten Spiegel treten nach der Pubertät auf. Beim Mann ist AMH für die Rückbildung des Ductus paramesonephricus (Müller-Gang) verantwortlich; mit dem Eintritt in die Pubertät fallen die Spiegel stark ab.

PDF, 83 KB


 

Ovarielle (Rest-) Funktion und Labordiagnostik

Sog. „low responder“ sind Frauen, die nur schlecht oder unzureichend auf eine hormonelle Stimulation (z.B. vor IVF) reagieren. Der Übergang zu Frauen in den (vorzeitigen) Wechseljahren ist fließend. Ziel der Diagnostik ist es herauszufinden, ob eine geplante Hormonbehandlung Aussicht auf Erfolg hat und zwar vor Beginn der Hormontherapie. Durch Ultraschalldiagnostik lassen sich bei ausreichender Ovarialreserve in der frühen Zyklusphase mehrere kleine (antrale) Follikel erkennen.

PDF, 130 KB


 

Primärer Hyperaldosteronismus - die häufigste Ursache der sekundären Hypertonie

3 bis 14 Prozent aller Hypertoniker sind betroffen unabhängig vom Hypokaliämiestatus unter den therapieresistenten sogar 30 Prozent!
Aldosteron/Renin-Quotient als Screening empfohlen!

PDF, 1,0 MB


 

Calprotectin

Sensitiver Marker für entzündliche Darmerkrankungen und zur Früherkennung von kolorektalen Karzinomen

PDF, 78 KB


 

CT-ProVasopressin (Copeptin)

Die Messung von ADH (Vasopressin) wird ab sofort durch die Bestimmung des wesentlich stabileren Prohormons - Carboxy-terminales-ProVaspressin (Copeptin) - ersetzt. Beide Hormone werden äquimolar freigesetzt und zeigen signifikante Korrelation. CT-ProVasopressin kann aus Serum gemessen werden, für Vasopressin (ADH) war die Einsendung von gefrorenem EDTA-Plasma erforderlich.

PDF, 86 KB


 

Präeklampsie-Marker

Der sFlt-1/PlGF-Quotient kann nicht nur zur Diagnose, sondern auch zur Vorhersage des Nichtauftretens einer Präeklampsie innerhalb einer Woche und der Entwicklung einer Präeklampsie in den folgenden vier Wochen eingesetzt werden (PROGNOSIS-Studie).

PDF, 148 KB


 

FGF-23 (Fibroblast Growth Factor)

Marker für den Phosphathaushalt
Kardiovaskulärer Risikomarker insbes. bei Niereninsuffizienz, vor und bei beginnender Niereninsuffizienz (Prä-CKD) FGF-23 oft bereits erhöht bei noch normaler GFR und noch normalem Phosphat: Hinweis für eine Phosphatüberladung des Körpers

PDF, 120 KB


 

Hormone im Speichel

Cortisol, DHEA, Östradiol (E2), Östriol (E3), Progesteron, Testosteron, Melatonin

PDF, 135 KB
 


 

Mitternachts-Cortisol (Speichel): bei V.a. Cushing-Syndrom

Cortisol im Speichel als Mitternachts-Wert:
einfach, nicht-invasiv, sensitiv u. spezifisch, unabhängig von Bindungsproteinen
(freies, bioaktives Cortisol)

PDF, 85 KB


 

Bestimmung des Reversen Triiodthyronin 3 (rT3) mittels Tandem Massenspektrometrie

Das reverse T3 ist eine biologisch inaktive Form von T3, das bei der Konversion von T4 zu T3 entsteht. Das von der Schilddrüse produzierte T4 wird durch Dejodierung in das biologisch aktive T3 oder das inaktive rT3 umgewandelt. Das freie T3 aktiviert die Rezeptorstelle während das reverse T3 dieselbe Rezeptorstelle blockiert.

PDF, 101 KB