Mikrobiologie

Wir bieten in unserem Labor verschiedene diagnostische Untersuchungen, von der klassischen Bakterienkultur und Mikroskopie bis hin zur Molekularbiologie (PCR) an.

  • Diagnostik von pathogenen Bakterien und Pilzen, Identifizierung (z. B. MALDI-TOF) und Resistenztestung
  • Diagnostik multiresistenter Erreger (MRGN, MRSA, VRE)
  • Diagnostik von Dermatophyten mittels Kultur, Mikroskopie und PCR
  • Diagnostik von Parasiten mittels Mikroskopie und ELISA (Antigen-Nachweis)
  • Nachweise verschiedener Viren und Bakterien mittels ELISA und PCR
  • Darmkeimanalyse inklusive Interpretation

Fachinformationen


 

Umstellung auf eSwab® für die kulturelle Anzucht zur Verbesserung der mikrobiologischen Diagnostik

Ab September stellt das Labor München Zentrum auch für die kulturelle Anzucht auf eSwab® um und bittet Sie, die Gelabstrichtupfer nicht mehr für die bakteriologische Diagnostik zu bestellen.

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Clostridium difficile-assoziierte Kolitis Clostridium difficile-Toxin Ausscheidung im Stuhl

Clostridium difficile ist in der Mehrzahl der Fälle Verursacher der „Antibiotika-assoziierten Diarrhoe“ (AAD) und der Pseudomembranösen Colitis (PMC). Diese Infektionen haben in den letzten Jahren insbesondere in Krankenhäusern an Bedeutung gewonnen. Auslöser der Erkrankung sind in der Regel Antibiotikatherapie, Chemotherapie oder große bauchchirurgische Eingriffe. Zu den auslösenden Antibiotika gehören neben vielen anderen v.a. Clindamycin, Cephalosporine der 2./3. Generation sowie Fluorchinolone.

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Noro-/Norwalk-Virus

Noro-Viren (genauer: Norwalk-Like-Viren der Genogruppe 1 und 2) verursachen häufiger Epidemien von Magen-Darm-Infektionen als bakterielle Erreger. Sie sind häufige Erreger von viralen Durchfallerkrankungen und damit nach den Salmonellosen die verbreitetsten GastroenteritisErreger. 50 Prozent der Norwalk-Infektionen sind Wasser- oder Nahrungsmittelassoziiert. Das Virus ist hochinfektiös.

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Uricult im Vergleich zu Urinstabilisatorröhrchen

Immer wieder stellt sich die Frage, welcher Test für die Keimzahlbestimmung im Urin besser geeignet ist. Nur durch sorgfältiges Abwägen der einzelnen Argumente kann man individuell die richtige Entscheidung für die eigene Praxis treffen. Zur Erleichterung Ihrer Wahl haben wir die wesentlichen Merkmale beider Testformen für Sie gegenübergestellt.

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Anforderungshilfe Mikrobiologie

  • Haut-, Schleimhaut-, Vaginal-, Genital-, Rachen-, Nasenabstriche
  • Wundabstriche, OP-Abstriche etc.
  • Punktate
  • Sputen und andere respiratorische Materialien wie Bronchialsekreten etc.
  • Urinproben
  • Stuhlproben

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Multiresistente gramnegative Erreger

Hervorgerufen durch verschiedene Resistenzmechanismen sind einige gramnegative Stäbchen (Enterobacteriaceae wie z.B. E.coli, Klebsiella spp. und auch Nonfermenter wie Acinetobacter spp. und Pseudomonas aeruginosa) nicht nur gegen Aminopenicilline resistent, sondern auch gegen Cephalosporine, Chinolone und eventuell auch gegenüber Carbapenemen.

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Der Reiserückkehrer mit Enteritis – woran ist zu denken?

Unter den Reise-Infektionskrankheiten nehmen die gastrointestinalen Infektionen mit Abstand den ersten Platz ein. Die Statistik sagt, dass etwa 50 Prozent der Touristen während oder nach der Reise an Befindlichkeits- oder Gesundheitsstörungen leiden. Wiederum etwa 10 Prozent von diesen Personen sind behandlungsbedürftig.

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Respiratory-Syncytial-Virus

Das Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) ist ein weit verbreiteter Erreger von Infektionen des oberen und unteren respiratorischen Bereichs in jedem Lebensalter. Neben dem HMPV ist das RSV die häufigste Ursache für Bronchiolitis und Pneumonie bei Kindern unter einem Jahr. Risikopatienten, die schwer an einer RSV-Infektion erkranken können, sind Frühgeborene, Kinder mit pulmonalen Vorerkrankungen, Erwachsene mit kardialen oder pulmonalen Vorerkrankungen sowie alle immundefizienten und immunsupprimierten Personen.

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Metapneumovirus des Menschen

Das Humane Metapneumovirus (HMPV) ist ein weit verbreiteter Erreger von Infektionen des oberen und unteren respiratiorischen Bereichs. Neben dem Respiratory-Syncytial-Virus ist das HMPV die zweithäufigste Ursache für Bronchiolitis, Pneumonie und Bronchitis bei Kindern. Entzündungen des Mittelohrs sind nicht selten eine Folge der Infektion.

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Helicobacter pylori

Helicobacter pylori spielt eine gewichtige Rolle bei der Entstehung von chronischen Magenerkrankungen wie Gastritis, Magenulcera, MALT-Lymphom und Magenkarzinom. Bei Infektionen mit H. pylori-Stämmen mit dem Pathogenitätsfaktor CagA (Cytotoxin assoziiertes Gen A) besteht ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen.

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Wichtige Änderung in der Interpretation der Antibiogramme zum 05.06.2019

Kardiales Troponin I hs ist ein sehr spezifischer und sensibler Marker einer Myokardschädigung und hat die höchste prognostische Bedeutung. Das Troponin I hs zeigt eine Verbesserung der Sensitivität im unteren Messbereich und eine verbesserte Präzision. Dies erleichtert die Dynamikkontrollen bei niedrigen Konzentrationen (z.B. < 100 ng/l). Troponin I steigt beim Myokardinfarkt nach zwei bis sechs Stunden im Blut an, erreicht seinen Maximalwert nach 15- 24 Stunden und fällt nach etwa sieben Tagen wieder in den Referenzbereich ab.

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Präanalytik Bakteriologie

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Blutkultur-Diagnostik

Die Blutkultur gehört zu den wichtigsten mikrobiologischen Untersuchungen von systemischen Infektionen mit Bakterien und Hefepilzen. Ein Blutkulturen-Set besteht immer aus einer aeroben und einer anaeroben Flasche

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